Zielgruppe und Ziele des Frauenunternehmens ZORA gGmbH

Zielgruppe unserer Angebote sind Mädchen und Frauen aller Nationalitäten in Stuttgart, die auf Grund ihrer sozialen Benachteiligung über nicht ausreichende schulische und/ oder berufliche Bildung verfügen und infolgedessen langzeiterwerbslos sind. Die Lebenssituation der Mädchen und Frauen ist gekennzeichnet durch zahlreiche Faktoren, die eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren. Diese sind  psychische und physische Erkrankungen und Einschränkungen, Sucht- und Schuldenproblematik, Gewalterfahrungen, Wohnraumprobleme, mangelnde Sprachkenntnisse, Status als allein Erziehende u.v.m.

Mit unserer Arbeit verfolgen wir insbesondere zwei Ziele: Zum einen sollen berufliche Perspektiven und Einstiegsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet werden, zum anderen soll durch soziale und individuelle Stabilisierung der Lebenssituation eine nachhaltige gesellschaftliche Integration erreicht werden. Damit soll ein aktiver Beitrag zum Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern geleistet werden, die auch und gerade im Lebensfeld "Erwerbsarbeit und Beruf" ausgebaut werden muss.

Für die Zielerreichung und Weiterentwicklung ihrer Angebote ist die ZORA in zahlreiche Netzwerke eingebunden und Kooperationspartnerin von Wirtschaftsverbänden, Kammern, kommunaler Verwaltung, Schulen sowie freien Trägern des Hilfesystems (Suchthilfe, Wohnungslosenhilfe, Schuldenberatung u.a.).

Für die Erreichung der Gleichstellung führt das Frauenunternehmen ZORA gGmbH Angebote
der Mädchen- und Frauenförderung durch. Wir orientieren uns dabei an Grundsätzen frauenspezifischer Arbeit, die ihren Focus legt auf die Autonomie des Individuums, eine ganzheitliche Betrachtungsweise, Konzepte der "Hilfe zur Selbsthilfe" sowie auf eine individuelle und gleichzeitig gesellschaftliche Verbesserung der Lebenssituation. Ein wesentlicher Bestandteil aller Angebote ist die Förderung des Respekts für andere Menschen, denn der Respekt für sich selbst und für andere - in aller Unterschiedlichkeit - ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein konstruktives Miteinander und ein funktionierendes Gemeinwesen.

Insgesamt gilt es, Chancengleichheit zu verbessern, Handlungsfähigkeit zu stärken, Partizipation zu ermöglichen und Selbsthilfepotenziale zu fördern und auszubauen.